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Mittwoch, 19. Januar 2011

Jobcenter-Odenwaldkreis: Lehrgang "Vermittlungscoaching" erfolgreich absolviert

Zertifikate für Mitarbeiter des Kommunalen Job-Centers und des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft

Eine ordentliche Portion Hochachtung klang aus den lobenden Worten, die kürzlich sieben Mitarbeiter des Kommunalen Job-Centers (KJC) im Odenwaldkreis und eine Beschäftigte des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft (BWHW) hören durften: Zum Ende des Jahres 2010 hatten sie den Lehrgang „Vermittlungscoaching“ erfolgreich abgeschlossen. Zur Übergabe der entsprechenden Zertifikate und Urkunden war im Landratsamt in Erbach eine Feierstunde arrangiert, bei der Kreisbeigeordneter Michael Vetter als Beauftragter für Arbeit und Soziale Sicherung den Absolventen ebenso respektvoll gratulierte wie Gerlinde Weber für die Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt, Kursleiter Thomas Heidemüller von der Firma VC Coaching eG (Windeck), die Leiterin des KJC Sandra Schnellbacher, Personalratsvorsitzende Britta Bönsel und Günther Bickel als Leiter des BWHW-Regionalbüros in Michelstadt.

Im Video: Thomas Heinle (SPD): Ehrenvorstand der VC-Coaching eG

Die neuen „anerkannten Vermittlungscoaches“ meisterten eine besondere Herausforderung, in dem sie neben der alltäglichen Arbeit das Fortbildungsanbebot wahrnahmen und letztlich von Erfolg belohnt sahen. Innerhalb von knapp einem halben Jahr erfuhren sie eine insgesamt zehntägige Basisschulung sowie eine in fünf Module gefasste und auf 15 Tage verteilte Aufbauschulung. Gefördert worden ist die Weiterbildung durch das Programm „Passgenau in Arbeit (PiA) 2010“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen, aber auch vom BWHW, das in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Job-Center des Odenwaldkreises seit nahezu zwei Jahren das Projekt „Job Aktiv“ in Erbach umsetzt. Die dort aktivierte Soforthilfe zur beruflichen (Wieder-)-Eingliederung soll alsbald in vergleichbarer Weise auf Standorte in Höchst und Reichelsheim ausgedehnt werden, wie Michael Vetter ankündigte.
Bei der fünften Auflage des Lehrgangs „Vermittlungscoaching“ mit Odenwälder Beteiligung handelte es um die vierte Maßnahme, die seitens der IHK zertifiziet wurde. Deren Repräsentantin Gerlinde Weber unterstrich die rege Nutzung im Odenwald und sagte, dass die Initiative vom Sitz der Kreisverwaltung aus „nach Hessen hinein strahlt“ und somit über die Region hinaus „Neugier geweckt“ habe. Die Absolventen hätten viel gelernt und könnten dies nun in die Praxis umsetzen.
Lehrgangsleiter Heidemüller resümierte freimütig, die Schulung habe sich zuweilen „zwischen Begeisterung und Frust“ bewegt, was jedoch auchdem Anspruch an die sensiblen Aufgaben der Vermittler mit dem hohen Anspruch an integrierende Arbeit geschuldet gewesen sei.
Kerstin Hohn (BWHW) sowie die KJC-Fallmanagerinnen und –manager Ute Boländer, Heike Danckwardt, Joachim Demmer, Karin Grundmann, Aline Nowak, Heike Schmidt und Josefine Seliger erhielten das VC-Zertifikat sowie die IHK-Urkunde ausgehändigt. Um das Erlernte im Nachhinein noch einmal zu vertiefen und Erfahrungen aus der praktischen Arbeit gemeinsam zu besprechen, werden sie in nächster Zeit mit der Firma VC noch einmal zu einem „Praxistag“ zusammenkommen.


Mit dem Prädikat „Anerkannter Vermittlungscoach“ schlossen acht Personen eine anspruchsvolle Fortbildungsmaßnahme ab. Das Bild zeigt vorn von rechts Josefine Sellger, Heike Schmidt, Ute Boländer, Aline Nowak, die Leiterin des Kommunalen Job-Centers des Odenwaldkreises Sandra Schnellbacher und den Kreisbeauftragten für Arbeit und Soziale Sicherung Michael Vetter sowie in Reihe zwei Kerstin Hohn, Joachim Demmer, Karin Grundmann, Heike Danckwart und Gerlinde Weber (IHK), dahinter in der Mitte leicht verdeckt Heidi Schnalke und Thomas Heidemüller von der den Lehrgang betreuenden Firma VC Coaching (Windeck).

Text-, und Bildquelle: Presseartikel Odenwaldkreis vom 19.01.2011 [Politik/Wirtschaft]
Videoquelle. Youtube

Kommentare:

  1. höre mir bloss auf mit dieser .....
    ich muss aus michelstadt jeden morgen bzw jeden nachmittag nach reichelsheim fahren
    jeden morgen komme ich zu spät!!! den es gibt keine direkte Busverbindung ...das wird mir negativ angerechnet und diese angebliche verspätung wird mir negativ angerechnet!!!!
    Nachmittags ist es noch schlimmer ,.... 2 std. fahrt --bzw 1 std wartezeit und dann noch mal ca. 1 std fahrt+ ....fussweg nach hause
    ich bin langsam am verrückt werden (bin wegen dem mist schon krank geworden--das ist mobbing)

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  2. kenn ich gut, hab ich gottseidank hinter mir, seitdem unterschreib ich nix mehr was von dritten ausser vielleicht vom jobcenter kommt, gibt zwar immer ärger aber passiert ist noch nix, muss man nämlich gar nicht, das sagen die einem aber nicht...... seitdem 2 mal schon diesen mist umgangen. ist ja jetzt mode jeden einmal pro jahr ins jobaktiv mobbing KZ zu schmeissen....ja das hat schon was von konzentrationslager was die da so machen sobald man dort eine unterschrift getätigt hat die folgen hat die jedes anwaltherz höher schlagen lässt weil wirklich jedes grundrecht gebrochen, ignoriert und was weiss ich noch.....desweiteren immer , egal was es für ein schriftstück ist, erstmal anwaltlich prüfen lassen, kostet ja nix, jede eingliederungsvereinbarung ist ein vertrag und den darf man prüfen lassen, die nötigen gerne einen zur unterschrift, also sich nicht von der verarsche leiten lassen das man das jetzt sofort hier unterzeichnen muss.....ist alles gelogene taktik.

    immer schön bewerben und seinen bemühungen nachweislich nachkommen, alles andere ist ermässenssache kein muss und darüber dürfen die dann mit anwalt streiten aber bloss nix unterschreiben......ein rechtsanwalt ist hier im odw unerlässlich kann ich nur sagen das ist das einzige vor dem sie noch ein bisschen angst haben.

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  3. beschwere dich bei deinem sachbearbeiter
    der kann dir keinen Kurs vermitteln
    wo du nicht pünktlich hinkommst das ist nicht o.k
    für mich wäre das stress pur
    oder gehe gleich zum anwalt

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  4. das ist den sachbearbeitern egal...man darf nicht vergessen man wird entmündigt sobald man einen dieser verträge unterzeichnet, wird dann alles als mitwirkungspflicht ausgelegt und im sinne von " na sie wollen doch arbeit finden und alles dafür tun, oder? dann kann man auch mal einen bus früher fahren und warten für das höher wohl" ....ob zumutbar oder frechheit ist in dem moment leider egal.....als hartzer ist und bleibt man nunmal vorneweg ein schmarotzer und prinzipverweigerer und hat keine rechte mehr....also nix unterzeichnen und immer rechtsbeistand/zeugen zum gespräch mitnehmen und alles vom anwalt prüfen lassen, dann kann man wenigstens ein bisschen menschenwürde und respekt erwarten!!

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  5. nochwas für anonymus ganz oben.
    diese massnahmen haben sogenannte abschlussgespräche, falls noch nicht bekannt, zu dennen gehst du nur mit zeugen!!! egal was die sagen..... und gefällt dir nicht was die da protokolliert haben über dich (ja das tuen die da und das ist nicht immer die wahrheit), im meinem fall angeblicher arbeits/massnahmeverweigerer mit vorschlag auf einen 1 Eurojob um meine grundeinstellung zur arbeit zu ändern, lol, dann verweigere das protokoll, den die sind da zu zweit und werden ordentlich auf dich einhämmern, coach und sachbearbeiter, und spätestens da ist dann dem letzten hartzer klar was für ein abgekartertes spiel das zwischen jobcenter und massnahmeträgern ist....später alles formal schriftlich widersprechen mit angabe das dies unter zeugen passiert ist, denn das ist die grundlage auf der dein sachbearbeiter wiederum mit dir in zukunft verfährt!!!

    klingt alles nach science fiction und paranoia ist aber leider realität.

    beste grüsse und kopfhoch, wird schon!!!

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