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Jobcenter Bibliothek

Freitag, 30. März 2012

Zur Krankheit kommt Schikane

Zur Krankheit kommt Schikane | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen:

[...] Christel Vetter ist VdK-Sozialberaterin, die im vergangenen Jahr 206 Mal beratend eingreifen musste. Ihr Arbeitsgebiet umfasst die Schwerpunkte Krankengeld, Hartz IV, Behinderungen sowie Pflegegeldangelegenheiten. Es sei nicht immer einfach, ansehen zu müssen, wie Menschen neben ihrer Erkrankung auch noch den Schikanen der Behörden ausgeliefert seien, ...

Dienstag, 27. März 2012

Mangelnde Anerkennung macht krank

Fehlende Gratifikation kann auf Dauer krank machen. Das hat der Düsseldorfer Medizinsoziologe Prof. Dr. Johannes Siegrist schon mehrfach nachgewiesen. 



Er beschäftigt sich seit Jahren mit den Auswirkungen der heutigen Arbeitswelt auf unsere Gesundheit: "Wenn man wissenschaftlich nicht exakt den Nachweis bringt, dass ganz bestimmte Aspekte der modernen Arbeit zu Krankheit führen über diese Stressmechanismen, dann prallt man auch bei den Arbeitgebern ab, weil sie sagen, nein, das liegt eher am Privatleben. Man muss es exakt wissenschaftlich nachweisen"



Quelle: http://nyc.de/GSosvM

HARTZ IV: JOBCENTER VERHINDERT ARBEITSLEBEN


[...] Der Verdacht, dass Jobcenter mit Eifer daran arbeiten die Arbeitslosenstatistiken zu verschönern und dass dazu nahezu jedes Mittel recht ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Wie soll sich der normal denkender Bürger erklären, dass seitens des Jobcenters Unmengen von Geldern in sogenannte Integrationsmaßnahmen gesteckt werden, die nach einem TV Bericht von den Arbeitsagenturen eingekauft und dann erst, damit sie ausgelastet sind, willkürlich mit Arbeitslosen gefüllt werden? 

Zumindest ist hier keine gesetzlich vorgeschriebene persönliche Förderung zu erkennen. Ebenso rätselhaft erscheint es, dass in den Integrationsmaßnahmen Jahr für Jahr fast immer die gleichen Arbeitslosen sitzen. Wurden sie vielleicht in der Maßnahme an eine Leasingfirma vermittelt? Dies könnte des Rätsels Lösung sein, denn wie ebenfalls im Fernsehen berichtet, dauern solche Beschäftigungsverhältnisse in der Regel nicht länger als zwei Monate. Oder haben sie gar mit den von der Arge zahlreich verteilten Vermittlungsgutscheinen, um nicht zu frieren, im Winter die Öfen ihrer Wohnungen geheizt, anstatt die dahinter steckenden Steuergelder ordnungsgemäß an eine der vielen privaten Vermittlungsagenturen weiter zu leiten? 

[...] Wer sich auf das Jobcenter Neustadt an der Weinstraße verlässt ist scheinbar nicht nur verlassen, sondern sieht sich vielmehr, zumindest wenn er ernsthaft die Eigeninitiative ergreift und realistische Chancen hat, seine Arbeitslosigkeit zu beenden, einer Bürokratie gegenübergestellt, gegen die jene allseits bekannten Schildbürgerstreiche äußerst artig wirken müssen. 


 (Ein Leserartikel von A. Sara)  Alles lesen: http://nyc.de/GTgQVj

Samstag, 17. März 2012

ALG II - EGV │Eingliederungsvereinbarung (Video Playlist)


Niemand braucht eine Eingliederungsvereinbarung - EGV. Alles was in einer EGV steht, ist bereits im SGB (Sozialgesetzbuch) enthalten.
Mit einer EGV erklärt sich der ALG II Bezieher lediglich einverstanden damit, daß er SANKTIONIERT werden kann !


Eine EGV zu unterschreiben ist in 99 % aller Fälle sinnlos und birgt existenzielle Nachteile für den ALG II Bezieher.

Die Sachbearbeiter (= Arbeitsvermittler, für Leute die Aussicht auf Integration in den 1. Arbeitsmarkt haben) und Fallmanager (ab 12 Monate ALG II Bezug, für Leute die Schwierigkeiten haben, vermittelt zu werden), lügen vorsätzlich und behaupten, daß eine EGV die Voraussetzung wäre, um Hilfe zum Lebensunterhalt zu beziehen.

► DAS IST FALSCH ! ◄

Jeder Mensch der sich selber nicht ernähren kann, hat das Recht auf Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialanspruch).
Man muß sich bei der ARGE grundsätzlich arbeitswillig erklären und die Bereitschaft zeigen, daß man eine einwandfreie EGV unterschreiben würde - eine einwandfreie EGV gibt es aber nicht.
Die Struktur des Vertrages wird von einer zentralen Stelle vorgegeben.

Regel Nr.1 = niemals alleine zur ARGE gehen.
Das Recht einen Beistand mitzunehmen (einen Freund oder Verwandten) ist gesetzlich festgelegt. Er sorgt durch seine Zeugenfunktion dafür, daß jegliche Nötigung seitens der ARGE wirksam angegangen werden kann.

Regel Nr.2 = die EGV, welche zur Unterschrift vorgelegt wird, bitte AUF KEINEN FALL UNTERSCHREIBEN !!, sonder darum bitten, sie zur eingehenden Begutachtung mit nach Hause nehmen zu dürfen.
Diesen berechtigten Wunsch abzulehnen ist keine Nötigung, aber...

Donnerstag, 15. März 2012

Jobcenter Nachrichten 15.03.2012


BA: Weniger Hartz IV-Betrugsfälle

Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung an Stammtischen und der Politik berichtet die Bundesagentur für Arbeit für das vergangenen Jahr über eine deutlich gesunkene Quote von Hartz IV-Missbrauchs- Betrugsfällen. Laut der BA seien rund die Betrügereien um 50.000 eingeleiteten Straf- und Bußgeldverfahren auf 177.000 zurückgegangen...


Kurzarbeitergeld teilweise Einkommen bei Hartz IV

Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts darf das Kurzarbeitergeld nur teilweise auf Hartz IV-Leistungen angerechnet werden. Damit gelten dieselben Bedingungen wie für anderes Einkommen (Az.: B 14 AS 18/11 R). Ein 44-Jähriger hatte geklagt, da seine Leistungen zur Grundsicherung um die Höhe seines Kurzarbeitergeldes durch das zuständige Jobcenter gekürzt worden ist...


Arbeitslose besetzten Pariser Luxusrestaurant

Während in Deutschland kaum noch Menschen gegen Hartz IV demonstrieren, haben französische Erwerbslose das Nobelrestaurant „Fouquet's“ in Paris besetzt. Genau vor fünf Jahren hatte Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy in eben jenem Nobellokal seinen Wahlsieg gefeiert....


Kein Betreuungsgeld für Hartz-IV-Familien

Laut uns vorliegender Informationen werden Hartz IV Familien von dem geplanten Betreuungsgeld ausgeschlossen. Alle außer Arbeitslosengeld-II und Sozialhilfe Bezieher können sich über die neuen einkommensunabhängigen Geldleistungen freuen. Ein erneuter Verfassungsbruch durch die Bundesregierung, ähnlich wie bereits beim Elterngeld...


Hartz IV: Wechsel der Krankenkasse zumutbar

Laut eines Urteils des Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen AZ: L 7 AS 2203/11 B ist es Beziehern des Arbeitslosengeld II (umgangssprachlich Hartz IV) zumutbar, die gesetzliche Krankenkasse zu wechseln, wenn diese erstmalig einen Zusatzbeitrag erhebt oder diesen erhöht und der Leistungsbezieher zusätzlichen Beitrag nicht selbst tragen will...


Jobcenter sollen für Hartz-IV-Klagen zahlen

Der Berliner Sozialsenator Mario Czaja (CDU) fordert, dass künftig die Jobcenter die Klagekosten für Hartz IV-Verfahren tragen. Der Grund: In Berlin ist ein neuer Rekordstand für eingereichte Hartz IV-Klagen erreicht worden. Die SPD kann sich mit dem Vorschlag nicht anfreunden...

Mittwoch, 14. März 2012

Odenwaldkreis feierte Theaterpremiere mit "Suchenden"

PROJEKTFABRIK: "JobAct® to connect im Odenwaldkreis 2011/2012

Nach sechs Monaten harter Arbeit war es nun soweit: Die Teilnehmenden von JobAct® to connect Odenwaldkreis präsentierten ihr selbst erdachtes und selbst inszeniertes Theaterstück „Tempo Liebes Leben“. Am Mittwoch, den 14.März, feierten die frisch gebackenen Schauspieler, Premiere im Saal des Bürgerhauses Höchst.

Der Traum, eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle zu finden, könnte schon in den kommenden Jahren in Erfüllung gehen, denn über 20 Berufe kommen in einer Theaterproduktion zum Einsatz, so dass bereits in dieser ersten Projektphase viele Bereiche eines möglichen Berufes ausprobiert werden konnten.

Gemeinsam mit dem Theaterpädagoginnen Lene Keckeisen und Helena Belkher erarbeitete die 22köpfige Gruppe im Alter zwischen 18 und 56 Jahren eine außergewöhnliche Produktion. Das Thema haben sie selbst entwickelt. Die Projektleitung in der Provinz hat Birgit Axler (www.birgitaxler.de)

Alles lesen : http://nyc.de/A4hZ8T


Jobcenter betont Eigenständigkeit von "50 plus"

Jobcenter betont Eigenständigkeit von "50 plus": ODENWALDKREIS
Die Unterschiedlichkeit des von ihr angewendeten Bundesprogramms "Perspektive 50 plus" und von Maßnahmen der Arbeitsagentur für ältere Arbeitnehmer betont die Hauptabteilung Arbeit und Soziale Sicherung beim Landratsamt.   >>>  http://nyc.de/xny7OV

Arbeitsloser kritisiert Programm „50 plus“ | Echo Online

99 Arbeitslose im Alter von über 50 Jahren hat das Jobcenter-Odenwald angeblich voriges Jahr aus "Arbeitserziehungsmaßnahmen" zurück in den "Arbeitsdienst" befördert. Zweifel an der Qualität des Vermittlungserfolgs hat allerdings der 59 Jahre alte Arbeitslose Gerhard Jadwitschack.

gg schreibt im Echo:
Arbeitsloser kritisiert Programm „50 plus“ | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen: "Odenwälder Betroffener kann die positive Einschätzung der offiziellen Stelle nicht teilen“


[...] so, wie Jadwitschack diese Maßnahme kennengelernt hat, kann diese unabhängig von der Einsatzstelle nicht sinnvoll wirken.

[...] Die meisten Erwerbslosen aber müssten die vermeintliche Förderung als Beschäftigungstherapie empfinden, in der Zeit- und Geldverschwendung Hand in Hand gingen.

Zur Begründung seiner Bewertung führt Jadwitschack eine Vielzahl von Elementen der 50-plus-Förderung an, wie sie ihm von der Erbacher Außenstelle der Arbeitsagentur angedient worden sind, um sogleich den jeweiligen Haken daran aufzuzeigen. So findet er weder „grundsätzliche Tipps bei der Stellensuche“ und „Tipps und Tricks zu konkreten Anschreiben“ noch eine Überprüfung von „Lebenslauf und Unterlagen“ sinnvoll. Wer so etwas benötige, der müsse gleich zu Beginn seiner Arbeitslosigkeit damit geholfen bekommen – und nicht in einer später ansetzenden speziellen Maßnahme.

Unangemessen findet Jadwitschack auch Ratschläge für die „professionelle Gestaltung der Bewerbungsmappe“ in einer Zeit, „da Bewerbungen zumindest in meinem Fach IT zu 90 Prozent online abgewickelt werden“. Widersinnig sei es, einen Vorgebildeten wie ihn in Internet-Recherchen für Arbeitsplätze einführen und mit Schulungen zur PC-Nutzung fördern zu wollen. Ganz zu schweigen von Tipps „Wie kleide ich mich richtig“ an Menschen, die mit über 50 Jahren und reichlich Berufserfahrung sicher wüssten, welche Kleideretikette angesagt sei. Gesetzlich vorgeschriebene Hilfsmöglichkeiten schließlich könne er leicht ohne Anleiter selbst recherchieren.

Eingedenk all dessen kritisiert der Erwerbslose die Maßnahmen als weder zielgerichtet noch effektiv. Das wären sie für einen IT-Fachmann etwa dann, wenn fachliche Fortbildungen oder Fremdsprachen-Aufbesserungen angeboten würden. Genau davon aber sei nichts an ihn herangetragen worden. „Die eigenverantwortlich handelnden Beschäftigungspakte können mit individuellen, qualifizierten und auf die Region angepassten Maßnahmen die Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser erheblich verbessern“, zitiert Jadwitschack die Selbstbelobigung des Jobcenters, um zu fragen, an welchen Punkten dies auf die von ihm geschilderten Elemente zutreffe. 

Freuen allerdings, so schließt der Höchster, werde die Maßnahme den Bildungsträger, denn der bekomme für vergleichsweise wenig Aufwand einen lohnenden Ertrag. Wie Jadwitschack anfügt, hat er seine Kritik auch direkt an die örtliche Arbeitsagentur und an deren Hauptverwaltung in Berlin adressiert. Aus der Hauptstadt hat er wenigstens eine Zwischenantwort erhalten: „Der Kunde kritisiert die ihm vorgeschlagene Maßnahme und begründet seine Skepsis ausführlich und auf den ersten Blick durchaus nachvollziehbar“, heißt es in einem Hinweis an die lokale Vertretung."  Alles lesen: http://nyc.de/y1pUUC

Freitag, 9. März 2012

Riesenchance für ältere, arbeitslose Führungs- und Fachkräfte

Landratsamt Odenwaldkreis - Perspektive 50 plus: Kooperation wird fortgesetzt:

Ältere Führungs- und Fachkräfte sollten der Wirtschaft erhalten bleiben und gefördert werden.
Im Jahr 2011 erreichte  das Team „Perspektive 50 plus“ des Kommunalen Job-Centers (KJC) des Odenwaldkreises 99 Vermittlungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen als Reinigungskräfte, in der Produktion, als Fahrer/Kraftfahrer, in Gastronomie und Hauswirtschaft, auf dem sozialen Sektor und in Pflegeberufen, in Technik oder Handwerk sowie in Vertrieb/Büro/Außendienst und als Sicherheitsfachkräfte.

Diese passgenaue Vermittlung in den Arbeitsmarkt, verdanken unsere 99 Ü50-Langzeitarbeitslosen, einem von Elke Rothenheber geleiteten Team von drei hochqualifizierten Vermittlungscoaches, einem Mitarbeiter für den Arbeitgeberservice, einer Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit und einer Team-Assistentin. 

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarben durch eine mehrmonatige Schulung das Zertifikat „Vermittlungscoach“. (siehe rechts)
Nun wurde  die Kooperationsvereinbarung zwischen den Paktteilnehmern bis zum 31. Dezember 2015 verlängert. Landrat Dietrich Kübler und Erster Kreisbeigeordneter Oliver Grobeis unterzeichneten für den Odenwaldkreis.
Weitere geförderte Vermittlungversuche mit bezahlbaren Arbeitskräften wie 2011 und die Fortsetzung der rentablen Zusammenarbeit mit Unternehmerinnen und Unternehmern sind damit offensichtlich gesichert.


Alles lesen: http://nyc.de/xrzrkG


Donnerstag, 8. März 2012

Hartz IV: Was tun bei Eingliederungsvereinbarung

Hartz IV: Was tun bei Eingliederungsvereinbarung:
Man geht nicht alleine zu wichtigen Terminen, sondern nimmt sich eine möglichst sachkundige Person als Beistand gemäß § 13 Abs 4 SGB X mit und zusätzlich noch 2-3 Zeugen. Den Beistand muß die Behörde zulassen, bei den Zeugen kann sie ablehnen, muß es aber nicht, denn man kann ja fragen, was gegen die Zeugen einzuwenden wäre, ob denn die Behörde etwas zu verbergen hätte. Wichtig immer: man darf sich, den Beistand und die Zeugen nicht abwimmeln lassen. Dazu gehört Mut und Härte, und das ist nicht einfach für manche, aber nirgends steht geschrieben, daß das Leben einfach zu sein hat!

Nun zu den "Eingliederungsvereinbarungen":"Eingliederungsvereinbarungen", die ich im folgenden nur "EGV" nenne, sind, wie das gesamte Hartz-IV-System generell, schlichtweg dummes Zeug, weil...  weiterlesen >>> http://nyc.de/y7xocm

Mittwoch, 7. März 2012

Mietkaution bei Hartz IV

Mietkaution bei Hartz IV: Zunächst die absolute Kurzversion: Ich bin kein Jurist, folglich darf dieser Artikel auch nicht als rechtliche Beratung missverstanden werden. Aber wenn ich noch einmal in die Situation käme, dass ich eine Mietkaution aus der Hartz IV Regelleistung heraus tilgen soll, würde ich mir einen Beratungsschein vom Amtsgericht holen und mich an einen Anwalt wenden....

[...] Hierzu habe ich versucht die Sichtweisen der vier Parteien wieder zu geben, die mit ihren Ansichten und Interessen bei diesem Thema aufeinander treffen:

Der Gesetzgeber: Seine Aufgabe ist es für die Bereiche, für die sich ein Regulierungsbedarf ergibt, Gesetze zu formulieren. Hierbei ist er gehalten, das Gemeinwohl nicht aus dem Auge zu verlieren, und die Gesetze so klar und eindeutig zu formulieren, dass bestenfalls überhaupt kein Interpretationsspielraum bleibt. Der letzte Prüfstein für die Gesetzgebung ist die Verfassung.

Die Kommunen: Sie tragen bei Beziehern von Sozialleistungen die Kosten für die Unterkunft, also Miete und Heizkosten. Sie sind zudem die Dienstherren der Angestellten in den Jobcentern (weder Landes- noch Bundesbehörden haben eine Weisungsbefugnis). Da fast alle Kommunen ständig klamm sind, wollen sie (bei einigen Kommunen kann man sagen: mit allen Mitteln) die Anzahl der Leistungsbezieher möglichst gering halten.

Die Leistungsbezieher: Wenn der Gesetzgeber seine Arbeit nicht ordentlich gemacht hat oder die Kommunen ihre eigene Interpretation der Gesetzestexte haben, sind sie die Leidtragenden in diesem Machtkampf. Sie beziehen das, was der Gesetzgeber als soziokulturelles Lebensminimum definiert hat. Wenn in dieses Lebensminimum auch noch Einschnitte gemacht werden, dann bleibt nur die Wahl zwischen Verzweiflung oder Kampf.

weiterlesen: http://nyc.de/xwpYPS

Kritik an Joachim Gauck unerwünscht

Kritik an Joachim Gauck unerwünscht: Wie oft haben wir Kritiker des Herrn Gauck in den letzten Tagen zu hören bekommen, wir „rissen“ dessen Aussagen „aus dem Zusammenhang“. Gauck meine das genaue Gegenteil von dem, was wir ihm „unterstellten“, und in Wahrheit treibe uns doch nur eine einzige Absicht an: nachträglich den "ostdeutschen Kommunismus "wiederhochleben zu lassen..

Anwalt-Hilfe für Hartz IV Bezieher begrenzt

Anwalt-Hilfe für Hartz IV Bezieher begrenzt: Der Anspruch auf Übernahme von anwaltlichen Kosten für Hartz IV-Empfänger durch die zuständige Behörde wurde eingeschränkt. Dies geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts hervor...

Ostdeutschland: Jedes 4. Kind auf Hartz IV

Ostdeutschland: Jedes 4. Kind auf Hartz IV: Laut einer neuen Studie des Paritätischen Wohlfahrtsbundes ist die Kinderarmut entgegen der Behauptungen der Bundesagentur für Arbeit nicht gesunken. Besonders dramatisch sieht die Situation für Kinder in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet aus. Dort ist bereits jedes vierte Kind auf Hartz IV-Leistungen angewiesen...

Hartz IV: Jobcenter missachten Datenschutz

Hartz IV: Jobcenter missachten Datenschutz: Laut MdL Dr. Carolin Butterwegge, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, missachten viele Kommunen in NRW das informationelle Selbstbestimmungsrecht von Hartz IV-Beziehern. Aus Angst, der Arbeitslosengeld II-Bezug könne öffentlich gemacht werden, würden Hilfebedürftige die ihnen zustehenden ALG II-Leistungen nicht in Anspruch nehmen...

Dienstag, 6. März 2012

Initiative des BMFSFJ "Männer in Kitas"

HEGA 01/12 - 02 - Initiative des BMFSFJ "Männer in Kitas" - www.arbeitsagentur.de: "Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Bestrebungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), den Anteil an männlichen Erziehern in Kindertagesstätten (Kitas) zu erhöhen."

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Arbeitnehmer - www.arbeitsagentur.de

Arbeitnehmer - www.arbeitsagentur.de: "Weisungen der Bundesagentur für Arbeit zum Thema "Arbeitnehmer"

Handlungsempfehlungen/Geschäftsanweisungen (HEGA)
Durchführungsanweisungen (DA)
Geschäftsanweisungen (GA)
Sonstige Weisungen"

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Geschäftsanweisung SGB II Nr. 8 vom 23.02.2012 - Vorbehalt gegen das Europäische Fürsorgeabkommen (EFA)

Geschäftsanweisung SGB II Nr. 8 vom 23.02.2012 - Vorbehalt gegen das Europäische Fürsorgeabkommen (EFA) - www.arbeitsagentur.de: "Die Bundesrepublik Deutschland hat nunmehr u. a. für Leistungen nach dem SGB II den folgenden Vorbehalt gegen das Europäische Fürsorgeabgekommen erklärt:

„Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland übernimmt keine Verpflichtung, die im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch – Grundsicherung für Arbeitsuchende – in der jeweils geltenden Fassung vorgesehenen Leistungen an Staatsangehörige der übrigen Vertragsstaaten in gleicher Weise und unter den gleichen Bedingungen wie den eigenen Staatsangehörigen zuzuwenden.“

Der Vorbehalt ist mit Wirkung zum 19.12.2011 in Kraft getreten.

Damit finden die Ausschlussgründe nach § 7 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 und 2 SGB II auf die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten des EFA wieder Anwendung.

Dies betrifft die Staatsangehörigen der folgenden Staaten:"  --- weiterlesen: http://nyc.de/zsxAJD

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Montag, 5. März 2012

Hartz-IV-Schmarotzer und Präsidenten-Ehrensold

Das Bundespräsidialamt bestätigte, dass Christian Wulff aus politischen Gründen zurückgetreten ist. „Das Bundespräsidialamt ist nach Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass die Voraussetzungen für den Ehrensold nach § 1 des Gesetzes erfüllt sind.

Hochgeladen von keuronfuih am 29.02.2012

Das ist keine Neiddebatte, sondern eine grundlegende Diskussion, die über sämtliche Beamten- und Politikerbesoldung geführt werden muss. So einfach kann man sich als parlamentarische Demokratie nicht einfach über das Volk hinwegsetzten. 
Gerade verbieten deutsche Gerichte unverhältnismäßige Streiks der Arbeiter. Es gibt kein Gericht dieser Nation, die unverhältnismässige Pensionen von Altpräsidenten überhaupt überprüft.

Samstag, 3. März 2012

ISA- Initiative für selbstbestimte Arbeit?

Arbeit, wie wir sie heute verstehen, ist bei genauer Betrachtung eine spezielle Form der Arbeit und zwar die der Erwerbsarbeit. Diese, vor ca. 150 Jahren entstandene, verkürzte Definition von Arbeit, entwickelt sich inzwischen zu einem gesellschaftlichen Dilemma, denn die Erwerbsarbeit wird immer mehr zur Mangelware. Unsere Initiative fordert deshalb dazu auf, über Arbeit viel grundsätzlicher nachzudenken, als wir dies zur Zeit tun.

Denn bei genauerer Betrachtung haben wir keine Krise der Arbeit, sondern eine Krise der Erwerbsarbeit.

Wir schlagen deshalb vor, die Arbeit aus ihrer ökonomischen Enge zu befreien, um sie in ihrer ganzen Vielfalt gesellschaftlich anzuerkennen.

Wichtigste Voraussetzung dafür ist, allen Bürgerinnen und Bürgern ein bedingungsloses und auskömmliches Grundeinkommen zu garantieren.

Darüber hinaus wollen wir als Initiative hier und jetzt für uns selbst, als Einzelner und als Gemeinschaft, Freiräume schaffen, die uns heute schon ermöglichen mit vielfältiger, selbstbestimmter Arbeit zu experimentieren und Erfahrungen zu sammeln.   Infos & News 

Freitag, 2. März 2012

Dummheit und Armut

Dummheit – Wikiquote:
"Die meisten Armen sind weder zu dumm noch zu passiv, um Geld zu verdienen, sondern der ständige Überlebenskampf macht sie sogar erfinderisch. Doch oft fehlt ihnen das Startkapital, um sich eine eigene Existenz aufzubauen." - Nina von Hardenberg, www.dradio.de