Arbeitsamt-TV.de  Das ultimative ArbeitslosenKino  
Lustige, gruselige und tröstliche Tonfilme aus der Arbeits(losen)welt

Jobcenter Bibliothek

Montag, 29. Oktober 2012

myazubi.de

myazubi.de:
Die Initiative für myazubi.de ist auf den größten Verband junger Unternehmer und Führungskräfte in Deutschland zurückzuführen.

  
Die Plattform wird sich in weiteren Ausbaustufen mit der Vorstellung und Vermittlung von Ausbildungsplätzen einen Namen machen.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Internet: Hartz IV Bezieher werden ausgegrenzt

Landesregierung lehnt Antrag der Linksfraktion einen „Internetfähigen Computer als soziokulturelles Existenzminimum anzuerkennen“ ab

Der Antrag der Partei „Die Linke“ internetfähige Computer als "soziokulturelles Existenzminimum" anzuerkennen, wurde seitens der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern abgelehnt. Nach Auffassung der sozialpolitischen Sprecherin der Linken, Karen Stramm, mache die Ablehnung der schwarz-roten Landesregierung deutlich, dass „sie nicht an einer Verbesserung der Lage von Hartz-IV-Familien interessiert sind. „Einmal mehr wird das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu den Hartz-IV-Regelsätzen mit Füßen getreten“, sagte die Politikerin am Freitag in Schwerin.

Das Bundesverfassungsgericht hatte aber „dem Gesetzgeber in das Stammbuch geschrieben, dass ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich ist“, kritiserte auch der netzpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, Peter Ritter. Daher sei es nicht akzeptabel, dass im Zeitalter einer digitalisierten Gesellschaft gerade einmal 2,66 Euro für einen Internetanschluss und nur 3,44 Euro für einen Computer inklusive Software im ALG II Regelsatz eines Haushaltsvorstandes enthalten sind. Bei derart niedrigen Beträgen ist es unmöglich, einen Internetanschluss geschweige denn einen PC anzuschaffen. So werde die Ausgrenzung von Familien zementiert, so Ritter. 

Internetnutzung abhängig vom Haushaltseinkommen

„Es ist nachgewiesen, dass die Internetnutzung vom Haushaltseinkommen abhängig ist“, mahnte Stramm. Laut einer Erhebung liege die Internetnutzung...

Samstag, 27. Oktober 2012

Präzedenzfall gegen Hartz IV Sanktionen schaffen

Präzedenzfall gegen Hartz IV Sanktionen schaffen:

Aktivist will Präzedenzfall gegen Hartz IV Sanktionen schaffen

Mit der Schaffung eines Präzedenzfalls will Ralph Boes gegen das System der Sanktionen in Hartz IV vorgehen. Ziel der Aktion sei es, über eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe die Sanktionen als Verfassungswidrig zu entlarven und damit schlussendlich zu stoppen. Dafür hat sich Boes selbst in die Schusslinie des Jobcenters gestellt.

In einem offenen Brief an den Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin, der Bundesarbeitsministerin sowie an die Chefetage des für Boes zuständigen Jobcenters begründet der erwerbslose Aktivist seine Aktion. So schreibt Boes u.a.:

"Ab heute widerstehe ich offen jeder staatlichen Zumutung, ein mir unsinnig erscheinendes Arbeitsangebot anzunehmen oder unsinnige, vom Amt mir auferlegte Regeln zu befolgen. Auch die durch die Wirklichkeit längst als illusorisch erwiesene Fixierung auf "Erwerbsarbeit" lehne ich in jeder Weise ab. Ich beanspruche ein unbedingtes Recht auf ein freies, selbstbestimmtes Leben, welches ich einer von mir selbst gewählten, mir selbst sinnvoll erscheinenden und mir nicht von außen vorgeschriebenen Tätigkeit widmen darf – auch wenn ich durch die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse gezwungen bin, dafür Hartz IV in Anspruch zu nehmen. Ich spreche jede Arbeit heilig, die aus einem inneren ernsten Anliegen eines Menschen folgt
- unabhängig davon, ob sie sich äußerlich oder innerlich vollzieht 
- und unabhängig davon, ob sie einen "Erwerb" ermöglicht oder nicht!
Eine Gesellschaft, die nur auf Erwerbsarbeit setzt, schaufelt sich ihr eigenes Grab, weil sie die wesentlich ursprünglicheren und bedeutenderen (!) seelischen und geistigen Antriebe zur Arbeit missachtet und schon das Denken der Mutter über die Erziehung ihrer Kinder, nicht weniger die Arbeit eines Menschen, der in Liebe einen hilfsbedürftigen Freund oder Angehörigen pflegt, noch unter das Produzieren und Verkaufen von Klopapier und Gummibärchen stellt!"

90 Prozent Sanktion gegen Aktivisten ausgesprochen
Weil er sich den Weisungen des Jobcenters widersetzte, wurde Boes nun mit einer...

Freitag, 26. Oktober 2012

Horror-Jobcenter setzt auf De-Qualifizierung von Akademikern

QPress | Horror-Jobcenter setzt auf De-Qualifizierung von Akademikern:

De-Qualifizierung für Akademiker
- Dozententeam -
Ein akademischer Abschluss oder gar eine Promotion kann beim Zugang zu bestimmten Berufen, beispielsweise als Bauhelfer, eine große Einstellungshürde sein. In diesem Kurs versuchen wir, durch Erlernen eines zielgruppenspezifischen Vokabulars, angepasste Kleidung und gezielte Verhaltensänderungen auch aus promovierten Geisteswissenschaftlern wieder echte Männer zu machen. Ein entsprechender Kurs für Frauen ist in Vorbereitung – nähere Infos sind in der KVHS-Geschäftsstelle erhältlich.
Kurs 01.0413 – Intensivkurs
Ab 01.04.2013, Mo.-Fr., 09:00-16:00
0 € / 40x / 320 UStd.

Alles lesen: http://nyc.de/VrZZj8

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Ein Jobcenter Mitarbeiter gibt interne Einblicke

Sanktionen bei Hartz IV um Ausgaben zu sparen:

Auf der Plattform „Jobcenterleaks“ berichtet ein Arbeitsvermittler, der zuletzt zweieinhalb Jahre in einem Jobcenter in Hamburg tätig war, dass auf einen Vermittler rund 350 Personen kommen, um die sich in der Regel ein Sachbearbeiter kümmern muss. Um „passive Ausgaben zu sparen“ seien Sanktionen gegenüber Hartz IV-Beziehern das einfachste Mittel. Der Druck der Geschäftsführung wird an die Teamleiter und dann an die Sachbearbeiter weitergegeben.


Augenscheinlich rumort es in den Hartz IV-Behörden. Erst in der vergangenen Woche veröffentlichte eine Jobcenter-Mitarbeiterin einen selbst verfassten Artikel, um die Zustände in den Behörden offenzulegen und um mit dem System "Hartz IV" persönlich abzurechnen. Nun hat sich ein weiterer Arbeitsvermittler auf der Enthüllungsplattform „Jobcenterleaks“ zu Wort gemeldet. 

350 „Kunden“ von einem Arbeitsvermittler betreut...

Dienstag, 23. Oktober 2012

Gesucht wird die "deutsche Fabienne"


Gesucht wird die "deutsche Fabienne"




Fabienne ist eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit in Frankreich, die nicht mehr mitspielte bei der fröhlichen (und von der Politik gewollten) Bekämpfung der Arbeitslosen - statt der Arbeitslosigkeit. Zuerst anonym begann sie eine Enthüllungsgeschichte über das Leiden der Arbeitssuchenden, wie auch der Berater, zu schreiben...
Milliarden-Defizit der Bundesagentur für Arbeit?
Die Bundesregierung plant offenbar, den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) kräftig unter Druck zu setzen. Ohne die „besonderen Finanzierungsvorgänge“ zwischen Bund und BA, die die Bundesregierung mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2013 abschaffen will, würde die Bundesagentur für Arbeit (BA) das Jahr 2012 mit einem Defizit abschließen...
Hartz-IV-Bezieher nicht faul aber arm
Als „schlicht falsch“ hat die Koordination Saarländischer Arbeitsloseninitiativen (KSA) die jetzt veröffentlichten Vorurteile gegenüber Langzeitarbeitslosen bezeichnet. „Hartz-IV-Beziehende sind in der Regel weder faul noch zu anspruchsvoll, dafür aber arm und meistens ohne Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“, so KSA-Vorsitzender Manfred Klasen...
Hartz IV: Datenskandal im Jobcenter Leipzig
Der Rechtsanwalt Dirk Feiertag, hat das Jobcenter Leipzig verklagt. Die Hartz IV-Behörde hatte gegen ihn ein Hausverbot erteilt, nachdem er einen Datenskandal im Jobcenter aufgedeckt hatte...
Rekordjahr der Hartz IV Sanktionen
Noch nie wurden so viele Sanktionen gegen Hartz IV-Bezieher verhängt wie in diesem Jahr. Bis Ende Juni zählte die Bundesagentur für Arbeit (BA) insgesamt 520.792 neu verhängte Sanktionen. Bei dieser regelrechten Sanktionswut der Jobcenter ist zu erwarten, dass in diesem Jahr mehr als eine Million Menschen von Leistungskürzungen betroffen sind...
Hartz IV: Nachhilfe auch ohne Versetzunggefahr
Das nordrhein-westfälische Sozial- und Arbeitsministerium hat die Antrags-Voraussetzungen des sogenannten Bildungspaketes für Kinder aus Hartz-IV Familien geändert. Demnach können ab sofort auch Nachhilfe-Leistungen seitens der Eltern für die Kinder beansprucht werden, wenn das Erreichen des Klassenziels des Schüler nicht gefährdet ist...
40 Strafanzeigen gegen Hartz IV Betroffene: Wie bereits berichtet, durchforsten Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (BA) derzeit Hartz IV-kritische Internetseiten, Foren und soziale Netzwerke, um möglicherweise strafbare Äußerungen im Zusammenhang mit dem tödlichen Messerangriff im Jobcenter Neuss zu finden. Wie die BA nun mitteilt...

Freitag, 19. Oktober 2012

STARTE DEIN EIGENES UNTERNEHMEN UND VERWIRKLICHE DEINE IDEE IM WEB

HINWEIS: NICHT ZU EMPFEHLEN FÜR  HARTZ-IV EMPFÄNGER!
DER TRAUM VON EINER SELBSTSTÄNDIGKEIT WIRD NICHT MEHR UNTERSTÜTZT
@ IDEA-SPOT, AM 09.11.2012, NECKARSTR.2, "PLZ" ERBACH
PECHA KUCHA VORTRÄGE VON UND RUND UM START-UPS
DESIGN 3000, SHOPMELT, ONERUN, VOLKSBANK UND MEHR
KOSTENFREIE VERANSTALTUNG AB 15 UHR.

SUPPORTED BY VOLKSBANK.ODENWALD.TV

1&1 Partnerprogramm

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Schlegl verleiht Leiharbeiter - Video at http://Odenwald.Wochenschau.TV



Im Zuge der neuen Serie "Ganz schön dreist" hat Tobias Schlegl mal ein paar Leiharbeiter an den Mann gebracht -- für 99 Cent die Stunde. Von Tobias Döll und Tobias Schlegl.

http://www.x3.de

Dienstag, 16. Oktober 2012

Wann darf ich mit versteckter Kamera filmen?

Bei Aufnahmen zum Zweck der Berichterstattung können sich Kameraleute bzw. Journalisten nämlich auf ihr Grundrecht der Rundfunkfreiheit berufen.

[...} Unter bestimmten Umständen können Personenaufnahmen schließlich auch gesendet werden, wenn die Abgebildeten z. B. unkenntlich gemacht sind, was sich aber naturgemäß erst in der Schlussredaktion entscheiden kann.

Ein vorbeugendes Verbot des Filmens mit versteckter Kamera würde jedenfalls bei rein journalistischen Zwecken wohl die von der Rundfunkfreiheit geschützte Recherchefreiheit verletzen. ...

[...] Von der Frage der Herstellung der heimlichen Aufnahmen streng zu trennen ist die Frage der Veröffentlichung bzw. Ausstrahlung. Die ist bei Bildern von Menschen grundsätzlich nur mit deren Einverständnis zulässig bzw. bei deren Unkenntlichmachung oder bei Personen der Zeitgeschichte (im einzelnen siehe die übrigen Fragen zum Recht am eigenen Bild).

Im übrigen können ausnahmsweise auch durch Täuschung (z. B. bei Einschleichen in eine Organisation) erlangte Bilder ausgestrahlt werden. Und zwar dann, wenn (wie im Fall Wallraff, BVerfG v. 25.1.1984, 1 BvR 272/81, E 66, 116) ein überragendes Informationsinteresse der Öffentlichkeit besteht. Die Rechtsprechung ist dabei eher zurückhaltend und lässt dies wohl vor allem bei investigativer Aufdeckung rechtswidriger Vorgänge zu. ...

Montag, 15. Oktober 2012

Agenda 2010 nur eingeführt, damit SPD gegen Niedriglohn und Altersarmut kämpfen kann

[ OWood ] Überleben in einer korrupten Provinz - Der große Odenwald Blog: Agenda 2010 nur eingeführt, damit SPD gegen Niedriglohn und Altersarmut kämpfen kann:
VORSICHT S A T I R E:  "Für den äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass die SPD die Bundestagswahlen 2013 gewinnen und den Kanzler stellen sollte, sind parteiintern bereits neue, noch grausamere Reformen wie die Rente mit 97, Peitschenhiebe für Arbeitslose sowie Leibeigenschaft 2.0 im Gespräch. Durch deren Einführung wollen die Genossen garantieren, dass sie auch bei den Wahlen 2017 und 2021 wieder mit sozialen Themen punkten können."

weiterlesen: http://nyc.de/RYmfTm"

Freitag, 12. Oktober 2012

Interview mit einer Jobcenter-Mitarbeiterin

Interview mit einer Jobcenter-Mitarbeiterin:

Interview über Behördenalltag, Sanktionen und Perspektiven

Petra Eiffler* ist seit 2005 Beschäftigte "in der Hartz-IV-Maschine mit täglichem Kundenkontakt", wie sie selbst sagt. In einem eindrucksvollen Artikel mit dem Titel „Der Menschenabfall - Die Toten aus der Hartz IV-Maschine“ hat sie vielen Hartz IV-Betroffenen aus der Seele gesprochen. Wir haben noch einmal genauer nachgefragt:

Frau Eiffler, Sie haben mit Ihrem Artikel eine sehr eindeutige Abrechnung mit dem System Hartz IV abgeliefert. Was hat Sie dazu veranlasst?
Unmittelbarer Anlass und Auslöser für meinen Artikel war die Messerattacke in Neuss. Ich habe den Text noch am Tage des Attentats verfasst. Drei Tage vor dem Attentat hatte ich damit begonnen, erste Stichworte und Überschriften zu notieren, die als Grundlage für ein Buch dienen sollen mit dem (derzeitigen) Arbeitstitel: „Der Menschenabfall – Betrachtungen aus dem Inneren der Hartz-IV-Maschine“. Mit dem Vorfall in Neuss fühlte ich mich in meinem Vorhaben bestätigt. Hätte ich diesen Artikel nicht veröffentlicht, wäre ich vor Wut geplatzt.

Das System der Hartz-IV-Maschine ist unmenschlich, für Leistungsberechtigte Hartz-IV-Empfänger, wie für die Kolleginnen und Kollegen, die in den Jobcentern mit Kundenkontakt arbeiten.

Wie denken ihre Kollegen in der Behörde über Hartz IV? Gibt es noch weitere kritische Stimmen?
Es gibt noch weitere kritische Stimmen, aber es regiert die Angst vorm Verlust des Arbeitsplatzes, wenn man die Kritik deutlich anpricht. Ich kenne Beispiele...

Gesetzeslücke: Zeitarbeit als Dauerzustand

Gesetzeslücke: Zeitarbeit als Dauerzustand | PANORAMA | DAS ERSTE | NDR:
Zeitarbeit darf laut Gesetz nur "vorübergehend" sein. Das Problem: Was mit dem Begriff "vorübergehend" gemeint ist, wird nirgends definiert.




Hartz IV Regelbedarfsermittlung verfassungswidrig?

Hartz IV Regelbedarfsermittlung verfassungswidrig?:
Laut eines Urteils des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (NRW) gäbe es Anzeichen dafür, dass für die Geltendmachung der Verfassungswidrigkeit der Hartz IV Regelbedarfsermittlung gute Chancen für ein „Obsiegens“ bestehen. Daher wurde dem Kläger seitens des Gerichts die Prozesskostenhilfe (PKH) gewährt... weiterlesen: http://nyc.de/Ou4yLw

Strompreise: Bei Hartz IV droht Stromsperre

Strompreise: Bei Hartz IV droht Stromsperre:
Weil die Strompreise nahezu explodieren fordern der Deutsche Mieterbund und der Paritätische Wohlfahrtsverband Zuschüsse für Bezieher von Hartz IV-Leistungen und Empfängern des Wohngeldes. Ansonsten könnten schon bald hunderttausende Haushalten der Strom abgeschaltet werden, weil die Kosten nicht mehr tragbar sind.. weiterlesen: http://nyc.de/Ou4lIa

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Landratsamt Odenwaldkreis - Fünf Beamte und einige Gemeinsamkeiten

Landratsamt Odenwaldkreis - Fünf Beamte und einige Gemeinsamkeiten:
"Alle sind gleich alt und alle begannen ihre Arbeit im Dienst der Öffentlichkeit am 1. Oktober 1987. Somit feierten Heike Hlawaty, Martin Hlawaty, Ralf Kaffenberger, Petra Karg und Bianca Schnellbacher gemeinsam ihr 25-jähriges Arbeitsjubiläum.Vor allem im Bereich Arbeit und Soziale Sicherung, in dem vier der fünf arbeiten, sei die Tätigkeit nicht immer einfach und die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern manchmal auch von Unverständnis geprägt"
Zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratulierten Landrat Dietrich Kübler
und Hauptabteilungsleiter Oliver Kumpf (links) mit Urkunde und Blumenstrauß.
Die Glückwunsch-Empfänger waren (von links nach rechts) Heike Hlawaty,
Petra Karg, Martin Hlawaty, Bianca Schnellbacher und Ralf Kaffenberger.

Arbeitgeber bewerten und Erfahrungsberichte lesen. KUNUNU.COM

Arbeitgeber bewerten und Erfahrungsberichte lesen. KUNUNU.COM:
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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Jobcenter-Blog empfiehlt Christoph Sieber 28.11.12 @ Michelstadt

"Jobcenter empfiehlt Christoph Sieber 28.11.12 @ Michelstadt"
Am Mittwoch, den 28. November, ist Christoph Sieber Gast bei einer Comedy-Night  im Hüttenwerk. Ab 20 Uhr wird er sein neues Programm „Alles ist nie genug" präsentieren.
Karten für die Integra-Comedy Night 2012 erhalten Sie ab sofort zum ermäßigten Vorzugspreis von 16,50 € (Abendkasse 18,00 €) direkt bei Yvonne Schnellbacher, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit unter der Rufnummer (06062) 9440-29. Im Eintrittspreis ist ein kleiner Imbiss in der Pause enthalten.*
All jenen Menschen, die sich diese Integra -Kabarett-Veranstaltung nicht leisten können, präsentieren wir hier ein Christoph Sieber Video (44 Min.) zum Nulltarif. Gute Unterhaltung!



Christoph Sieber ist Kabarettist, Comedian, Autor und Moderator. Der studierte Pantomime präsentiert zudem als Gastgeber die monatliche TV-Sendung „Spätschicht" (SWR). Oft zu sehen ist er auch im „Satire Gipfel" (ARD), bei „Ottis Schlachthof" (BR), „Stratmanns" (WDR), „Alfons und Gäste" (SR), „Volker Pispers & Gäste" auf 3sat, oder sogar als Gast bei „TV total" In Zeiten, in denen nicht nur Politikverdrossenheit immer weiter um sich greift, sondern auch die Politiker genug vom Bürger haben, zeigt er in seinem Programm „Alles ist nie genug", dass in jeder Aussage, in jeder Tat eine wundervolle Komik steckt, über die es sich zu lachen lohnt. Christoph Sieber ist dabei ernsthaft komisch und herzlich böse, er hat eine verliebt lyrische Seite und er präsentiert in Bonbonpapier gehüllten Zynismus, der das Publikum betroffen schweigen und im nächsten Moment herzlich lachen lässt. Bei ihm ist Kabarett auch Wut, über die man lachen kann. „Alles ist nie genug" ist ein Versprechen, dass Sieber zum Ansporn genommen hat, all seine überragenden Fähigkeiten erneut auf die Bühne zu bringen. Ein Kabarettprogramm auf der Höhe der Zeit -- die perfekte Mischung aus Kritik und Unfug, aus Ernst und Klamauk.

Zu viel Kritik unerwünscht?


BA durchforstet Hartz IV kritische Blogs und Foren:

Bundesagentur für Arbeit stellt Strafanzeigen gegen Foren- und Internetseitenbetreiber

In einem vorliegenden internen Rundschreiben der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit an die Jobcenter kündigt die Vorsitzende Christiane Schönefeld an, Internetseiten, Blogs und vor allem Foren auf strafrechtliche Inhalte überprüfen zu lassen.

Hintergrund ist der tödliche Angriff eines Erwerbslosen auf eine Jobcenter-Mitarbeiterin in Neuss. Ausnahmslos hatten Erwerbslosen-Initiativen bundesweit die Bluttat verurteilt und ihr Beileid für die Hinterbliebenen bekundet. Dennoch wurde auch in diesem Kontext in Foren und Blogs über die Zustände in den Behörden und das System Hartz IV diskutiert. Nicht wenige vertreten die Ansicht, dass die Zustände in den Behörden und das System Hartz IV eine Mitschuld an dem tragischen Unglück haben. Eben jene Berichte und Meinungsäußerungen scheinen der BA ein Dorn im Auge zu sein. 

Denn gleich zu Beginn der Rundmail bekundet Frau Schönefeld ....(Originaltext weiterlesen: http://nyc.de/Rwpijk)

Dienstag, 9. Oktober 2012

Eine Jobcenter-Mitarbeiterin klagt Hartz IV an

Eine Jobcenter-Mitarbeiterin klagt Hartz IV an:

„Der Menschenabfall - Die Toten aus der Hartz IV-Maschine“

Seit August 2005 bin ich Beschäftigte in der Hartz-IV-Maschine mit täglichem Kundenkontakt. Häufig schon wurde ich von Freunden und Bekannten aufgefordert, meine Erfahrungen einem größeren Publikum öffentlich zu machen. Vor wenigen Tagen hatte ich damit begonnen, erste Stichworte und Überschriften zu Papier zu bringen. Eine der Überschriften lautet: „Die Toten aus der Maschine“. Gemeint ist die Hartz IV-Bürokratie, die Hartz IV-Maschine.

Am 26. September 2012 war es soweit. Eine Mitarbeiterin des Jobcenters Neuss wurde von einem ihrer „Kunden“ tödlich mit einem Messer verletzt. Die Reaktion der Bundesagentur für Arbeit war symptomatisch: Übergriffe in Behörden kämen leider immer wieder vor, sagte die Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Ilona Mirtschin. "Es sind Einzelfälle, die hohe mediale Aufmerksamkeit erregen. Das ist nichts, was spezifisch für Jobcenter ist." In einigen Jobcentern und Arbeitsagenturen würden externe Sicherheitsdienste beschäftigt, die im Falle eines Konflikts einschreiten könnten. Die BA biete Mitarbeitern, die regelmäßig in Kontakt mit Kunden sind, spezielle Deeskalationstrainings an. Für mich kam es nicht überraschend, dass am 26. September 2012 eine meiner Kolleginnen durch einen ihrer „Kunden“ zu Tode kam. Anders als es die Bundesagentur für Arbeit durch ihre Sprecherin verlauten ließ, liegt die Ursache dafür in der Struktur, im System, in der Organisation der Verwaltung des „Menschenabfalls“. Jenes Menschenabfalls, der in den Jobcentern zu nützlichen Mitgliedern für die Gesellschaft recycelt werden soll. Dabei wird über Leichen gegangen, nicht nur im übertragenen Sinne, sondern im Wortsinn.

Die Ursache liegt in der Struktur der Gewalt, die gegen Hartz IV Leistungsberechtigte wie gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jobcentern täglich, stündlich, ja minütig ausgeübt wird
Die getötete Kollegin ist nicht die erste Tote aus der Maschine. Und die Ursache liegt in der Struktur der Gewalt, die gegen Hartz IV Leistungsberechtigte wie gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jobcentern täglich, stündlich, ja minütig ausgeübt wird. Eine Gewalt, die von den Mächtigen, den Besitzenden ausgeht, wobei die Politik nichts anderes ist als ihre bezahlte Hure. Der Begriff des „Menschenabfalls“...

Sonntag, 7. Oktober 2012

Eingliederungsvereinbarung ändern oder aufheben

Eingliederungsvereinbarung ändern oder aufheben: Vielfach besteht Unsicherheit, ob und wie eine bestehende Eingliederungsvereinbarung (EinV) abgeändert, ergänzt oder ersetzt werden kann. Grundsätzlich sind dabei die für Verwaltungsakte (§ 48 SGB X) bzw. öffentlich rechtliche Verträge (§ 59 SGB X) geltenden Grundlagen zu beachten - je nach dem, ob die bestehende EinV als Vertrag oder Verwaltungsakt erlassen wurde... weiterlesen: http://nyc.de/SFBumI

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Große Freude im Landratsamt? Hartz IV Betroffene sterben früher!

Hartz IV Betroffene sterben früher:

Armut lässt früher sterben

Arme Menschen sterben früher als Reiche
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie das Robert-Koch-Institut stellten bei einer Studie zur Lebenserwartung in Deutschland fest, dass insbesondere Männer aus einkommensschwachen Haushalten eine geringere Lebenserwartung aufweisen. So leben Männer mit einem Haushaltseinkommen von weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens in Deutschland etwa fünf Jahre weniger als reiche Männer. Bei Frauen zeigten sich geringere, dennoch signifikante Unterschiede. Frauen, die in armen Haushalten leben, leben etwa dreieinhalb Jahre weniger als reiche Frauen. 


Als "absolut schlüssig" bezeichnete daher die Koordination Saarländischer Arbeitsloseninitiativen (KSA) den festgestellten Kontext zwischen Armut und Lebenserwartung. Durch das Gesundheitsstrukturreformgesetz sei vielerorts zu beobachten, dass Bezieher von Hartz IV Leistungen bzw. generell Einkommensarme den Arztbesuch scheuen. Es fehle laut Initiative zum Einen an Geld für Arzneimittel-Zuzahlungen und zum anderen schrecke auch die quartalsweise fällige Praxisgebühr ab. 



"Insbesondere zum Quartalsende entfällt der Arztbesuch, da viele Arbeitslose...