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Freitag, 30. Januar 2015

Hartz IV: Nur 2 Prozent finden eine Arbeit

Hartz IV: Nur 2 Prozent finden eine Arbeit:




An den schlechten Jobaussichten von Hartz IV-Beziehern hat sich auch im vergangenen Jahr nichts geändert. Das bestätigt eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Demnach fanden von September 2013 bis September 2014 lediglich 2,1 Prozent der Hartz IV-Bezieher Arbeit. Häufig bedeutet ein neuer Job aber nicht das Ende der Hilfebedürftigkeit, wie das Internetportal „O-Ton Arbeitsmarkt“ berichtet.


Nur 1,8 Prozent der Hartz IV-Bezieher fand eine sozialversicherungspflichtige Arbeit"

Im Untersuchungszeitraum fanden lediglich 94.000 von insgesamt 4,4 Millionen erwerbsfähigen Hartz IV-Beziehern eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz oder machten sich selbständig. Dabei handelte es sich nur bei etwa 79.000 von ihnen (1,8 Prozent aller erwerbsfähigen Hartz IV-Bezieher) um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Etwa die Hälfte von ihnen war auch an den Stichtagen nach drei, sechs Monaten und zwölf Monaten noch beschäftigt. Ob das Arbeitsverhältnis jedoch während des gesamten Zeitraums bestand oder von Zeiten der Erwerbslosigkeit unterbrochen wurde, geht aus der BA-Statistik nicht hervor.

Trotz eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatzes konnte lediglich

Donnerstag, 22. Januar 2015

Ihre Post zu Hartz IV

Ihre Post zu Hartz IV - Politik - Süddeutsche.de:



Social Democrats Hold Annual Federal Party CongressSPD-Chef Sigmar Gabriel und Arbeitsministerin Andrea Nahles. (Foto: Getty Images)
SPD-Chef Gabriel und Arbeitsministerin Nahles schrieben jüngst in der SZ, die SPD könne stolz auf die Agenda 2010 sein - selbst wenn sie "Unsicherheiten" ausgelöst habe. Das wird von Lesern kritisch gesehen."







Werkzeug der Macht

"Immer den Staat im Nacken" vom 8. Januar, "SPD sucht den Frieden mit Hartz IV" und "Die Fragen von morgen" vom 5./6. Januar sowie "Das Mini-Minimum" vom 27./28. Dezember:

Nach 40 Berufsjahren als Schauspielerin habe ich während einer nur zeitweilig unterbrochenen, mehrjährigen Krankheitsphase erschütternde Erfahrungen mit Hartz IV und diversen "Mobcentern" gemacht. Auch viele andere Kollegen und Kolleginnen haben kein Anrecht auf Arbeitslosengeld I oder Krankengeld, werden also schon bei berufstypischen Pausen in Hartz IV gekickt. Da hungern und frieren einige lieber ohne staatliche Schikane, weil sie wissen, dass man auch mit Hartz IV oft genug hungert und friert.

In gewisser Weise ist Hartz IV schlimmer als offener Strafvollzug: Kein Krimineller darf vor seiner Verurteilung bestraft werden, und die Lebensgrundlage (ein Bürger- und Menschenrecht!) wird nicht einmal einem Mörder genommen, "Hartzern" dagegen schon, denn der "Entzug des Lebensminimums" wird unter dem Schönsprechtitel "Sanktion" gern und oft auch grundlos verhängt. "Widerspruch" oder Klage haben keine aufschiebende Wirkung; doch wer nach dem (oft mehrjährigen) Prozess noch Obdach hat und lebt, hat gute Chancen, ihn zu gewinnen. Kindern gesteht Hartz IV weder einen Weihnachtsbaum zu noch einen einzigen Euro für Geschenke. Hartz IV ist gut nur für die, die am Schmieren der Armutsmaschinerie gut verdienen - im Übrigen ist "Heart's Fear" ein erbarmungsloses, furchterregendes, menschenverachtendes, grundgesetzverletzendes und demokratiegefährdendes Werkzeug der Macht zwecks Ausbeutung von Menschen. Wer's nicht glaubt, dem sei ein Hartz-Praktikum empfohlen. Bettina Kenter, Puchheim

...weiterlesen @ www.sueddeutsche.de ► http://nyc.de/1yyt6c7

Hartz IV: Der Wunsch, vom Job leben zu können | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen

Hartz IV: Der Wunsch, vom Job leben zu können | Echo Online - Nachrichten aus Südhessen:

"Ein Drittel der Hartz-IV-Bezieher geht arbeiten, verdient aber so wenig, dass das Jobcenter aufs Existenzminimum aufstocken muss."


Ein Beispiel von vielen: Stefanie ist eine typische „erwerbsfähige Leistungsberechtigte“, wie die Vorstände der Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften genannt werden. Die Neunundreißigjährige arbeitet halbtags, kann davon aber nicht leben.
DARMSTADT.
Alleinerziehend, aufstockend, länger als vier Jahre im System: Stefanie (39, Name geändert) ist in vielerlei Hinsicht typisch für eine Hartz-IV-Empfängerin. Sie hat eine neunjährige Tochter, arbeitet halbtags, seit die Kleine in den Kindergarten geht, und bezieht bis auf eine kurze Zeit der Arbeitslosigkeit ergänzende Hilfen zum Lebenshalt, wie der Ausgleich der Differenz zum Existenzminimum offiziell heißt.
Jeweils ein Drittel der sogenannten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sind Mütter ohne Partner und gehen arbeiten. Mehr als 40 Prozent beziehen länger als vier Jahre Arbeitslosengeld II oder ergänzende Hilfen.  ...weiterlesen im ECHO ► http://nyc.de/1yycwJf

Dienstag, 20. Januar 2015

Regierung ermuntert Geringverdiener, exzessiver zu leben und jünger zu sterben

Der Postillon: Regierung ermuntert Geringverdiener, exzessiver zu leben und jünger zu sterben:


Berlin (dpo) - Ist das die ultimative Lösung gegen Altersarmut? Die Bundesregierung will Arbeitslose und Geringverdiener ermutigen, exzessiver zu leben und jünger zu sterben – am besten vor Abschluss des 67. Lebensjahres. Zur Förderung des dafür nötigen selbst-zerstörerischen Lebensstils plant die Regierung eine Kombination aus Steuererleichterungen, Gesetzeslockerungen und einer Werbekampagne mit dem Titel "live fast, die young!".

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) bestätigte die neue Strategie: "Mein Ministerium hat alles durchgerechnet. Die einfachste Lösung wäre, wenn Geringverdiener und Arbeitslose deutlich früher sterben würden als heute und damit die Rentenkassen für alle diejenigen entlasten, die noch eine ernsthafte Perspektive haben, ihren Ruhestand zu genießen. Sozial ist das auch, denn... weiterlesen im Postillon ► http://nyc.de/15shWtS

Montag, 19. Januar 2015

Hartz IV Bezieher als Kanonenfutter? Bundeswehr wirbt verstärkt um Erwerbslose im Jobcenter

Hartz IV Bezieher sollen an die Front?:


"Seit Abschaffung der Wehrpflicht Ende Juni 2011 führt die Bundeswehr verstärkt Propagandaveranstaltungen durch, um für sich als Arbeitgeber zu werben. De facto hat die Bundeswehr in großen Teilen der Bevölkerung kein gutes Image. Insbesondere der Afghanistan-Krieg sowie die Tatsache, dass die Bundeswehr auch zur militärischen Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen eingesetzt wird, bewerten viele Bundesbürgern kritisch. Folglich gilt sie als nicht sehr populärer Arbeitgeber. Um ihr Image aufzupolieren zieht die PR-Kolonne der Bundeswehr durch Schulen, Universitäten und andere Einrichtungen, um Nachwuchs zu rekrutieren. Auch Erwerbslose gelten dabei als Zielgruppe für solche Werbeveranstaltungen. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Links-Fraktion (18/3290) zeigt, wie attraktiv Hartz IV-Bezieher für die Bundeswehr zu sein scheinen: Im ersten Quartal sind mehr als 170 Propagandaeinsätze in Jobcentern geplant." 


Bundeswehr-Propaganda verschleiert die Realität

Mittwoch, 14. Januar 2015

Neuer Bewilligungszeitraum für Hartz IV?

Neuer Bewilligungszeitraum für Hartz IV?:

"Hartz IV-Leistungen werden mittlerweile häufig für zwölf statt wie bisher für sechs Monate bewilligt. Das teilte die Bundesregierung auf Anfrage der Linken-Politikerin Katja Kipping mit. Diese Regelung wurde im Rahmen der sogenannten „Rechtsvereinfachungen im SGB II“ auf den Weg gebracht und offensichtlich bereits in der Praxis umgesetzt.
"


Entscheidung über zwölfmonatigen Hartz IV-Bewilligungszeitraum ist noch in der Schwebe„Wie viele Arbeitslosengeld ll-Bewilligungsbescheide sind durch das Jobcenter Neckar- Odenwald (Baden-Württemberg) seit der...

Montag, 12. Januar 2015

10 Jahre Hartz IV im Odenwaldkreis




"10 Jahre Hartz IV im Odenwaldkreis
Ein Eintrag vom 07.07.2005 im Tacheles Forum: http://forum.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=256804

Anonym schrieb damals: [...] Es ist erschreckend, wie die schon allgemein armselige Hartz IV Gesetzgebung im Odenwald einseitig bis aufs äußerste ausgereizt und überschritten wird. Und nach 1-2 Jahren kann man den Arbeitslosen als faules Pack darstellen den man nun zurecht bestrafen kann, Schuld an der prekären Situation im Kreis ist und dem Arbeitnehmer als Buhmann präsentieren kann. Wie armselig und eiskalt machtbewusst müssen Politiker sein, die glauben, dass dies ohne Folgen im sozialen und gesellschaftlichen Bereich sein wird. Wo wird das wohl hinführen?"

Donnerstag, 8. Januar 2015

#Sozialrassismus: BA will Hartz IV Bezieher bei Facebook beobachten

BA will Hartz IV Bezieher bei Facebook beobachten


"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will zukünftig die Aktivitäten von Erwerbslosen auf Social Media Plattformen wie Facebook verstärkt ausspionieren. Das geht aus einem europaweit ausgeschriebenen Auftrag der Arbeitsagentur hervor. Laut der Ausschreibung auf der Onlinevergabeplattform des Bundes wird ein Unternehmen gesucht, das der BA ein „Social Media Monitoring Tool“ - ein Programm zum Beobachten der Aktivitäten in sozialen Medien – zunächst befristet auf zwei Jahre zur Verfügung stellt. Auf Nachfrage der Onlineausgabe von „Junge Welt“ erklärte eine Sprecherin der Bundesbeauftragten für Datenschutz, Andrea Voßhoff, dass eine solche Ausschreibung in der Behörde nicht bekannt sei. Bereits mehrfach hatte die BA versucht, Erwerbslose im Internet auszuspähen. So hatte der Vorgänger der Bundesbeauftragen für Datenschutz, Peter Schaar, 2013 ein ähnliches Vorhaben der BA gerügt, so dass dieses letztlich gestoppt wurde."

Bei Online-Spionage sollen laut BA keine personenbezogenen Daten erhoben werden

Das Unternehmen, das der BA sein „Social Media Monitoring Tool“ zur Verfügung stellt, soll einerseits die Wartung der Software übernehmen, anderseits aber auch Angestellte der Arbeitsagentur hinsichtlich der Nutzung schulen. Wie „Junge Welt“ berichtet, gehe es um „automatisierte Identifikation und Analyse von Diskussionen und Kommentaren im deutschsprachigen Social Web“. Mit anderen Worten: Alles, was Erwerbslose in sozialen Netzen hinterlassen (Kommentare, Fotos usw.) könnte ausgewertet und gegen sie verwendet werden. 

Dem Bericht der Zeitung zufolge sollen BA-Mitarbeiter aus den Bereichen ...

Montag, 5. Januar 2015

Mieser Hartz IV Arbeitsalltag im Jobcenter

Mieser Hartz IV Arbeitsalltag im Jobcenter:

"Arbeitsvermittlerin gewährt Einblicke in ihre oft frustrierende Arbeit 


05.01.2015
Ich habe Kollegen, da möchte ich nicht Kundin sein", berichtet eine Jobcenter-Mitarbeiterin, die anonym bleiben möchte, im Interview mit der Online-Ausgabe des Magazins „Karriere Spiegel“. Hartz IV-Bezieher haben leider keine Wahl. Wer Leistung bezieht, muss sich dem System beugen und wird einem Arbeitsvermittler zugeteilt. Wer Glück hat, landet bei einem verständnisvollen Jobcenter-Mitarbeiter, der auch mal ein Auge zudrückt. Das Gesetz verpflichtet jedoch alle Arbeitsvermittler und Fallmanager dazu, sich streng an die Vorgaben zu halten. Das heißt: Wer nicht zum Termin erscheint, wird mit einer zehnprozentigen Leistungskürzung bestraft. Wer eine Arbeitsgelegenheit ablehnt, muss sogar mit weitaus empfindlicheren Strafen rechnen."

Jobcenter-Mitarbeiter haben keinen guten Ruf
„Ich mag keine Sanktionen. Die motivieren nicht. Und Motivation ist doch der Schlüssel zum Erfolg. Es ist doch klar, dass einer, der immer nur Absagen erhält, irgendwann die Energie verliert“, erklärt die Arbeitsvermittlerin im Gespräch mit dem Magazin. Sie sei zwar gesetzlich zum Sanktionieren bei Pflichtverstößen verpflichtet, aber „Gott sei Dank kann die Teamleiterin nicht immer so genau hinschauen“. Es gebe jedoch auch Kollegen, die sich sogar freuten, wenn sie Strafen verhängen könnten.

Arbeitsvermittler beim Jobcenter genießen keinen besonders guten Ruf. Den Ausführungen der Arbeitsvermittlerin zufolge ist einerseits die hohe Belastung anderseits eine falsche Arbeitsstellung bei vielen ihrer Kollegen Schuld daran. „Für die ist das hier einfach nur ein Job, die könnten auch im Lager arbeiten und Milchkästen zählen. Außerdem sind alle im Jobcenter überlastet. Und dann ist da noch die Angst, dass ein Arbeitsloser uns plötzlich angreifen könnte. Wir haben alle einen Alarmknopf unterm Schreibtisch.“ 

Überlastung: Jobcenter-Mitarbeiter betreuen häufig weitaus mehr Hartz IV-Bezieher als der Betreuungsschlüssel vorgibt

Ein großes Problem stelle die...

Donnerstag, 1. Januar 2015

Zehn Jahre Hartz IV - Inge Hannemann und Christoph Butterwege ziehen eine bittere Bilanz

Zehn Jahre Hartz IV - Inge Hannemann und Christoph Butterwege ziehen eine bittere Bilanz"

[...] Viele Maßnahmen sind eine Geldmaschine für die Beschäftigung von Bildungsträgern. Wir müssen aber unterscheiden. Die Eurozeichen im Auge haben vor allem die Geschäftsführer der Bildungs- und Beschäftigungsträger. Wer wenig hat, dem wird genommen...




Quelle TAZ http://nyc.de/1wGj7f2"