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Jobcenter Bibliothek

Samstag, 20. Juni 2015

Was denken Jobcentermitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit?

(100) Chronik-Fotos - Hartz IV "Satire-Küche"

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Hartz IV Bezieher selektiert zur Gratis-Arbeit

Hartz IV Bezieher selektiert zur Gratis-Arbeit


Arbeitsloseninitiative Galida: Hartz IV Bezieher erst selektiert und dann zur Gratis-Arbeit verdonnert


In #Darmstadt ist es wieder einmal der Kreativ-Abteilung des Jobcenters – dem Team Jobs für best!agers vorbehalten, gesellschaftlich überwunden geglaubte Zustände ins neue Jahrtausend zu transferieren. Verpackt wird dies unter dem euphemistischen Begriff “Begleitete Bewerbung“, unter dem unkritische Zeitgenossen eher ein sozialromantisch verklärtes Händchen-Halten eines Bewerbungsprofis für unsichere Erwerbslose verstehen könnten.

Die #Darmstädter Realität ist eine andere und erfolgt in erster Linie mittels Vorladung: "Sie haben sich zwecks eines Bewerbungsgespräches am (xyz) um 9:45 Uhr auf dem Hof der Wäscherei einzufinden". So der unmissverständliche #Jobcenter Klartext an einen langjährigen GALIDA-Mitstreiter. So fanden sich dann am Morgen dieses Tages insgesamt 8 BewerberInnen nebst Jobcenter-Mitarbeiter Herr E. an der Laderampe der Wäscherei ein. Alle waren erstaunt ob der Vielzahl an BewerberInnen, doch die große Zahl gehört hier wohl zum Konzept: Was früher der Patron war, mutiert in dieser realen Geschichte zu einem der Besitzer der Wäscherei.

Ohne Bewerbungsmappe: Nach Nasenspitze wird aussortiert
Erste Handlung: Ohne je ...

Montag, 15. Juni 2015

Max Uthoff über sozialstaatliches Waterboarding #HartzIV

Watch "Max Uthoff über sozialstaatliches Waterboarding HartzIV" Video at ► http://WAHRHEIT.TV Mediathek





Marigny de Grilleau schrieb ► Um die Brisanz der Drohkulisse, die von den Jobcentern gefahren wird, noch einmal vor Augen zu führen, zeige ich Ihnen die Auswirkungen von Sanktionen und Sanktionsandrohungen auf die physische Lage der Betroffenen in signifikanten und zahllosen Fallbeispielen nach.(Vgl. z .B. u.a. Ames 2009, S.43; S.1611; Berliner Kampagne 2008, S.47; S.57; S.63; Griesmeier 2009, S.19ff; Daseking 2009, S.57).

Die Folgen reichen von Schlafstörungen, Depressionen bis hin zu massiven Schuldgefühlen, die bei vielen Betroffenen schlimmer empfunden werden als "Hunger" (Ames 2009, S.43 f.). Sanktionen im Zusammenwirken mit weiteren ungünstigen Situationskonstellationen führen meist zu schwerwiegenden psychosomatischen Erkrankungen.

Die Berliner Kampagne stellt in ihrer Analyse fest:

Sonntag, 7. Juni 2015